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LEDER
AUS
DEUTSCHLAND |
| Schon
immer genoss das Naturprodukt Leder bei den Verbrauchern größte
Wertschätzung. Denn Leder überzeugt nicht nur durch seine
vielfältigen und außergewöhnlichen technischen Eigenschaften,
sondern auch durch seinen einzigartigen natürlichen Charakter.
Für die deutsche Lederindustrie ist die hohe Produktqualität selbstverständlich. Darüber hinaus garantiert sie ihren Kunden eine umfassende ökologische Qualität der Erzeugnisse, die sich sowohl auf die Herstellung als auch auf den gesundheitlich sicheren Gebrauch der Leder bezieht. Diesem ökologische Anspruch gerecht zu werden, ist einer der Leitsätze der deutschen Lederindustrie. Die umweltfreundliche Lederherstellung beginnt daher für die deutsche Lederindustrie bereits bei der Rohware und deren Aufbereitung und umfasst den Gesamtprozess bis hin zu den gesunden und anwendungssicheren Fertigerzeugnissen. In Verbindung mit den weltweit
strengsten gesetzlichen Auflagen für die Abwasserqualität, die
Luftreinhaltung und die Abfallvermeidung trägt die
Umweltverantwortung der Gerbereien dazu bei, dass die Ledererzeugung in
Deutschland heute weltweit als ökologisch vorbildlich und führend
anzusehen ist. Rohware Um eine hochwertige Weiterverarbeitung der nicht zur Gerbung genutzten Hautbestandteile zu ermöglichen, werden ausschließlich Häute von genusstauglich befundenen Tieren aus tierärztlich kontrollierten Schlachtungen zu Leder veredelt. Dies wird auch lückenlos dokumentiert. Lederherstellung Durch die Entwicklung optimierter Gerbverfahren und die konsequente Durchführung von Maßnahmen zum produktionsintegrierten Umweltschutz konnte z.B. der Wasserverbrauch für die Ledererzeugung in Deutschland in den letzten Jahren drastisch gesenkt werden. Abwasserreinigung und
Abfallvermeidung Die deutsche Lederindustrie unternimmt alle Anstrengungen, die gezielte Kreislaufwirtschaft, d.h. die Vermeidung von Abfällen und die umweltgerechte Verwertung von nicht vermeidbaren Abfällen in Form von Sekundärrohstoffen, fortzuentwickeln. So werden bereits heute alle Abfälle in der deutschen Ledererzeugung bis auf einen Teil der bei der Abwasserreinigung entstehenden Klärschlämme nutzbringend verwertet. Forschungs- und Entwicklungsarbeit
für umweltfreundliche Lederherstellung Ebenfalls fördert der
Verband der Deutschen Lederindustrie e.V. als Mitglied der
Forschungsgemeinschaft Leder e.V. gemeinschaftliche Forschungsprojekte
und Studien zur Weiterentwicklung des produktionsintegrierten
Umweltschutzes. |
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| Literaturhinweis
Ökologische Aspekte wichtiger
Gerbverfahren Ziel der vorliegenden Schrift des anerkannten Gerbereiwissenschaftlers und Autors, Prof. Günter Reich, ist es, Lederverarbeiter, Verbraucher, Behörden, Journalisten und andere interessierte Kreise sachlich über die ökologischen Aspekte des Leders und seiner Herstellung mit modernen Verfahren zu unterrichten. Dies schien umso notwendiger, als es auf diesem Gebiet mancherlei Missverständnisse, Fehlinformationen und Unkenntnisse gibt. So werden beispielsweise in den Medien und von Verbraucherorganisationen mitunter chromfreie Leder und Gerbverfahren diskussionslos und unbegründet als "a priori" besser gepriesen (sogenannte Öko- und Bioleder), ohne Berücksichtigung einer ökologischen Gesamtbetrachtung. Bei der vorliegenden Darstellung griff Prof. Reich u.a. auf die in umfangreichen Untersuchungen gewonnenen Ergebnisse eines vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie über die AiF e.V. geförderten Projektes zum Vergleich der verschiedenen Gerbarten auf ihre ökologische Gesamtwirkung zurück, das in Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK), Freiberg/Sachsen und dem Lederinstitut Gerberschule Reutlingen (LGR) bearbeitet wurde. Bestellt werden kann die Schrift
gegen eine Schutzgebühr in Höhe von € 8,-- beim |
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